Sag zum Schnupfen leise Servus!

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Ich muss an dieser Stelle etwas gestehen: Alle Jahre wieder schaffe ich es gesund durch den Winter. Bis auf – und jetzt kommt’s – diese eine, unglaublich fiese Erkältung. Ihr wisst schon… die, die einen hinterrücks und kalt erwischt, wenn man gar nicht damit rechnet. Kaum versieht man sich’s, liegt man dann auch schon eine Woche lang mit Fieber und Schnupfnase im Bett und lässt sich Taschentücher, Tee und Metavirulent ans Bett servieren. Spätestens, wenn der beste Freund von allen dann mit dem schlimmsten Husten von allen nebenan ins Laken niest, nimmt man sich vor, nächsten Winter alles anders zu machen.

„Diesen Winter wird die Erkältung schon beim ersten Anzeichen im Keim erstickt“, verspreche ich also meiner – ob der derzeitigen Erkältungswelle bereits leicht nervösen – Nase. Und hier kommen auch schon meine Top-Tipps für einen möglichst grippefreien Winter:

1. Ansteckungsgefahr verringern: Klingt simpel, ist aber gar nicht so einfach, wenn Freunde, Familie und Arbeitskollegen sich bereits durch den Winter husten. Auch die öffentlichen Verkehrsmittel sind eine potenzielle Gefahrenzone, was Erkältung & Co. angeht. Für besonders Anfällige gilt daher: Abstand halten, durch die Nase atmen (ja, die Härchen in der Nase fangen potenzielle Krankheitserreger schneller ab) und auf regelmäßiges Händewaschen nicht vergessen.

2. Essen wie ein Vampirjäger: Knoblauch ist nicht nur eine Geheimwaffe gegen lästige Blutsauger, sondern enthält auch den Stoff Allicin. Der wiederum sagt Bakterien und Viren den Kampf an. Roh verzehrt ist die weiße Knolle dabei am wirksamsten. Wer Knoblauch nicht so recht riechen kann: Auch in Zwiebeln sind die wertvollen Inhaltsstoffe enthalten.

3. Gesundheit durch den Magen gehen lassen: Das Ass im Ärmel gegen Erkältungen? Eine gesunde, ausgewogene Ernährung. Neben Knoblauch gilt beispielsweise auch Ingwer als echtes Wundermittel, um das Immunsystem zu stärken. Kein Fan von frischem Ingwertee? Die Wurzel entfaltet ihre entzündungshemmende Wirkung beispielsweise auch als Zutat in wärmenden Suppen oder Curries.

Vitamin C und Zink sind ebenfalls gute Begleiter für die Schnupfensaison. Da ich aber nicht gerne zu Nahrungsergänzungsmitteln greife, schwöre ich im Winter auf zinkhaltige Lebensmittel wie Fisch, Eier, Milch- und Vollkornprodukte. Vitamin C hingegen steckt in Zitrusfrüchten, Spinat, Blumenkohl oder Tomaten. Und ausreichend trinken nicht vergessen!

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4. Von Siebenschläfern lernen: Jeder kennt sie doch – die ersten Anzeichen einer Erkältung: Frösteln, ein rauer Hals oder dieses dumpfe Gefühl im Kopf. Der beste Zeitpunkt, um einen Gang zurückzuschalten! Wer sich ein oder zwei Tage schont, anstatt auf Hochtouren weiter zu laufen, kann eine Erkältung oft noch abfangen. Apropos abschalten: Ausreichend Schlaf und Entspannungsphasen beugen einer Grippe ebenfalls vor.

5. Tief durchatmen: Wenn meine Schnupfnase wieder mal beleidigt ist, greife ich am liebsten zu ätherischen Ölen. Auch wenn der Freund beim Heimkommen die Nase rümpft, weil es „im Wohnzimmer riecht wie in der Heiltherme“. Ich finde heilen gut und träufle Rosmarin-, Eukalyptus- oder Thymianöl weiterhin in Duftlampe und Badewasser. Perfekt zum „endlich-wieder-Durchatmen“ finde ich auch das Inhalieren mit heißem Wasserdampf und Zusätzen wie Menthol oder Pfefferminze.

6. Viren einen Platzverweis erteilen: Auch wenn’s draußen kalt ist und uns schon beim Gedanken dran fröstelt: Drei- bis viermal täglich für einige Minuten zu lüften, sagt Viren in der Luft den Kampf an. Und in eine dicke Decke auf den Lesesessel gehüllt, fühlt sich das doch gar nicht mal so schlimm an, oder?

7. Zum Sonnenanbeter werden: Last, but not least – Bewegung an der frischen Luft inklusive Auskostung der letzten Sonnenstrahlen kurbelt die Vitamin D-Produktion im Körper an. Das findet auch unser Immunsystem toll. Und wenn wir schon dabei sind: Ein bisschen Bewegung ist nie verkehrt. Wer allerdings – wie ich – im Winter im Dunkeln aufsteht und auch erst nach Sonnenuntergang nach Hause kommt, muss trotzdem nicht verzagen. Tageslichtlampen knipsen in dunklen Räumen nicht nur die Sonne, sondern auch das Lächeln an.

In diesem Sinne – bleibt mir gesund!

Eure Rosie

 

 

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