Unterwegs um Mitternacht

close up of woman with pumpkins at home

Wenn ich nicht gerade krank im Bett liege, ist der Herbst ja wirklich meine liebste Jahreszeit. Während andere über das schlechte Wetter jammern, liebäugle ich mit einer neuen Teekanne und mach es mir am Wochenende mit einem guten Buch gemütlich. In trauter Zweisamkeit mit dem Schmöker meiner Wahl könnte ich dann Stunden im Bett oder auf der Couch verbringen. Es hat aber auch noch einen anderen Grund, warum der Herbst und ich gut miteinander zurechtkommen: Ich liebe Halloween.

Das schaurigste aller Feste stellt mich allerdings jedes Jahr vor die gleiche Frage: Wie verbringe ich diese eine, meine Lieblingsnacht? An Ideen mangelt es mir nicht – die Entscheidungsfindung ist eher das Problem. Vielleicht könnt ihr mir ja weiterhelfen. Folgende Programmpunkte stehen zur Wahl:

  1. Ich verkleide mich als Frankensteins Tochter, Crazy Cat Lady oder Zombie-Pocahontas und mache die nächste Halloweenparty unsicher, z.B. das Halloween Clubbing in der Tullner Messe oder den Grusel-Walk im Prater. Dabei hätte voraussichtlich nicht nur ich wahnsinnig viel Spaß, sondern auch meine Mitmenschen. Schminken müsste ich mich dafür nicht einmal selbst. Denn bei Douglas in der Rosenarcade kann man sich am 31. exklusiv für Halloween stylen lassen.
  2. Alternativ könnte ich es mir auch einfach auf der Couch bequem machen. Ja ich weiß, auf dem Sofa herum liegen kann man an jedem anderen Tag im Jahr auch. Aber: Horrorfilme sind an Halloween halt doch noch ein Stückchen gruseliger als sonst. Und auch wenn ich Klassiker wie „The Ring“, „Chucky – die Mörderpuppe“ oder „Halloween“ schon mindestens fünfmal gesehen habe, klappern mir immer noch die Zähne.
  3. Mein kreatives „Ich“ schreit schon die ganze Zeit „Organisier eine Halloweenparty für deine Nichte“. Damit würde ich nicht nur zur absoluten Lieblingstante avancieren, sondern könnte auch meine DIY-Gelüste stillen. Gruselige Snacks und schaurige Deko dürfen bei so einer Party schließlich auf keinen Fall fehlen. Ich sehe mich schon kleine Spinnen aus Lakritz basteln und süße Geister nähen. Ein Kürbisgesicht hab‘ ich sogar schon geschnitzt – d.h. der erste Schritt wäre bereits gemacht.
  4. Zu guter Letzt – mein Programm-Trumpf im Ärmel: Ein mitternächtlicher Spaziergang auf dem Wiener Zentralfriedhof. Denn so schaurig Horrorfilme auch sind – sie bleiben Fiktion. Wer sich also richtig gruseln will – so wie ich – der stapft mutig die Gräber am Zentralfriedhof entlang und überlegt sich, was sich dahinter wohl für Geschichten verbergen. Gänsehautfaktor pur!

Was sind eure Pläne für Halloween? Gehört ihr auch zu den Grusel-Fans so wie ich oder könnt ihr damit gar nichts anfangen?

Ich bin gespannt!

Alles Liebe und bis bald,
eure Rosie

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